Pelikane ueber St. Petersburg


Einen Nachmittag waren wir in St. Petersburg. Nein, nicht in Russland. Die Stadt ist ca. eine Autostunde nördlich von Venice in Florida gelegen.
Unser Ziel war eigentlich der örtliche Pier, aber wie es manchmal so ist: Das eine erwartet man und das andere bekommt man stattdessen...
Der Pier war ganz nett. Ein langer, dreispurig befahrbarer Betonsteg mit Bootsanlegern, Anglern und einem futuristisch anmutenden Gebäude am Ende.

In diesem Gebäude die üblichen Läden: Restaurants, maritimer Trödel und natürlich Geschäfte mit allen Arten von Kleidung. Von Strandsandalen über T-Shirts bis zu modischer Damenbekleidung.

Die Landschaft um den Pier herum war Florida-typisch. Wiesen mit dem hier verbreiteten „Sawgrass“, Palmen und ein paar Bäume.

Aber das eigentlich interessante an St. Petersburg waren die am und um den Pier herum lebenden Pelikane. Die beachtlich großen Vögel waren überall und ständig tauchte irgendwo einer im Sturzflug in das Wasser um kurz darauf mit einem zappelnden Fisch im Schnabel wieder aufzutauchen.

Ein kurzer Ruck und der Fisch lag längs im Kehlsack um gleich darauf heruntergeschluckt zu werden.
Und rings um die wieder auftauchenden Pelikane eine Schar von Möwen, die versuchten den Pelikanen die Beute abspenstig zu machen.

Leider waren die Pelikane derart nahe und so schnell, dass es trotz kürzester Belichtungszeiten ein Glücksspiel war, einen davon beim Eintauchen in das Wasser scharf abzubilden. Aber dafür waren die Pelikane so an die sie umgebenden Menschen gewöhnt, dass ich mich bis auf einen Meter an einen Pelikan annähern konnte, der auf dem Pfeiler eines Bootsstegs sass und sich ausruhte.

Der Pelikan schaute nur kurz zu mir herüber und liess sich durch meine Anwesenheit und das Klicken der Kamera nicht weiter stören.

Nachtrag 4. Juni 2009:
Hier noch ein „Making of“ zu dem vorigen Bild. Der Fotograf bei der Arbeit...

Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Michael Johannhanwahr
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